Londons Streetart Schätze – Unterwegs in Shoreditch

Ich mag London. Kaum eine europäische Stadt ist bunter, multikultureller und energetischer als die britische Hauptstadt an der Themse. Das spiegelt sich auch in einer lebendigen StreetArt-Szene wider, die ich schon immer erkunden wollte. Jetzt hatte ich endlich die Gelegenheit dazu, schnappte das neue Samsung Galaxy Note 8 und machte mich auf Erkundungstour.

Meine Route in Shoreditch & entlang der Brick Lane

Die Seite The Discoveries Of bot einen ersten Anhaltspunkt für eine Route, die ihren Anfangspunkt in Shoreditch hatte. Praktisch, denn genau dort lag auch mein Hotel. Die Route nahm ich mehr als Orientierung und schaute gerne mal abseits der markierten Orte in den kleinen Gassen vorbei – und oft hat es sich gelohnt. Abseits von der „Mainstream“ Strecke gab es einige kleine Kunstwerke zu entdecken. Deswegen empfehle ich generell mit offenen Augen und gesunder Neugier durch London zu laufen. Es lohnt sich auch den Blick ab und zu auf den Boden oder ganz in die Höhe zu schweifen.

Grenfell Tower Mural in London

Eines der Werke, das mich emotional mitgenommen hat, war das Grafitti in Gedenken an die Opfer vom Brand des Grenfell Tower. Die bunte, große Schrift ohne Leerzeichen fängt einen ein – man möchte verstehen, was da genau steht. Tritt man näher, sieht man ein Gedicht als Gedenken an die Opfer, aber vor allem als Wutschrei und Appell an die Regierung. Ein bewegendes Stück Kunst, das leider nicht von allen in der Tiefe gesehen und respektiert wird. Springende Teenies, die Fotos von sich in der Luft vor diesem Hintergrund machen, sollten vielleicht einmal näher treten und sich den Text durchlesen.

Das Mural zum Grenfell Tower Unglück
Das Mural zum Grenfell Tower Unglück

Paar Worte zur Kamera des Samsung Galaxy Note 8

Ach ja, die Fotos habe ich mit dem neuen Samsung Galaxy Note 8 geschossen. Mit der Kamera war ich insgesamt sehr zufrieden. Schöne, kräftige Farben, gute Kontraste. Manchmal belichtet es gerne etwas heller, als notwendig – das kann man aber schnell anpassen. Was für weit entfernte Streetart Kunstwerke praktisch war, ist natürlich die Zoom-Kamera. Mit einem doppelten optischen Zoom ist man näher dran. Und will man noch etwas mehr reinzoomen, werden die Ergebnisse immer noch sehr brauchbar. Ab und zu hätte ich mir einen etwas größeren Weitwinkel gewünscht, aber das war eher selten.

Bunter Schulweg

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Was mir definitiv gefehlt hat, war eine verstellbare Blende, um auch am Tag Langzeitbelichtungen machen zu können. Ein ND-Filter allein reicht da nicht aus. Das letzte Smartphone, das über eine verstellbare Blende und einen mechanischen Verschluss verfügte, war das Nokia Lumia 1020. Das war gefühlt doppelt so dick wie das Note und das will man ja auch nicht wirklich.

Jimmy C.'s Streetart an der Whitby Street
Jimmy C.’s Streetart an der Whitby Street

London: Eine Stadt voller Streetart

Es ist beeindruckend, wie lange manche Streetart Werke erhalten bleiben. Die beiden Murals an der Whitby Street sind bereits 2011 entstanden und sind bisher weder übersprüht noch anderweitig beschädigt worden. Der Künstler Jimmy C., der für diese beiden zuständig ist, ist weltweit tätig und hat auch schon in Berlin seine Spuren hinterlassen.

Andere Kunstwerke sind neuer, wie das Buy Shit von Sr. X, das erst Anfang diesen Jahres entstanden ist. Und andere „Wandmalereien“ waren direkt vor meinen Augen am entstehen. Es war spannend zu sehen, mit welcher gefühlten Leichtigkeit die Farbe  auf die Wand kommt.

Was ist euer Favorit von meinem Nachmittag in Shoreditch und entlang der Brick Lane? 

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